Touristische Empfehlungen
Hier sind einige Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in der Region aufgelistet.
Wildgehege Wriezen
Im Gehege werden vorwiegend heimische Tierearten gehalten. Es werden in unregelmäßigen Abständen
Führungen für Gruppen angeboten. Diese können auch individuell vereinbart werden.
Fähre Güstebieser Loose
Seit Oktober 2007 verkehrt wieder eine Fähre über die Oder zwischen Güstebieser Loose und dem polnischen Gozdowice.
Bei Hoch- und Niedrigwasser muss der Verkehr eingestellt werden. Bitte immer informieren, ob die Fähre in Betrieb ist.
Die allgemeinen Fährzeiten erfahren Sie unter www.guestebieser-loose.de.
Turmdiplom Bad Freienwalde
Der Turmwanderweg verbindet auf 12 km Länge und 490 Höhenmeter unsere vier Aussichtstürme.
"Erobern" Sie alle vier Türme, genießen Sie den fantastischen
Blick auf Bad Freienwalde und seine Umgebung und lassen
Sie sich die Turm-Besteigung durch Stempel bestätigen.
Theater am Rand
Mehr als ein Geheimtipp. Was vor einigen Jahren in privater Atmosphäre in einem kleinen Raum mit ein
paar Stühlen begann, hat sich zu einem Theater gemausert. Schauspieler und Gäste lieben das Theater
und das ländliche Umfeld. Mehr Einzelheiten und die Spielpläne können Sie
hier erfahren.
Brandenburgisches Freilichtmuseum Altranft
Das Freilichtmuseum Altranft ist das kulturgeschichtliche Freilichtmuseum für das östliche Brandenburg
auf dem platten Lande. Als lebendiges Museum macht es wesentliche Bereiche der brandenburgischen Geschichte
und des Alltagslebens der ländlichen Bevölkerung vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart erlebbar.
Im ehemaligen Herrenschloss ist die zentrale Ausstellung untergebracht. Hier ist auch Raum für
thematische und Sonderausstellungen. Zum Museum gehören auch die Kirche,
das Spritzenhaus, der Berg-Schmidt-Hof, das Fischerhaus, das Wasch- u. Backhaus, die Schmiede mit Schauanlage, ein historisches
Wohnhaus und die Bockwindmühle in Wilhelmsaue.
Kanuverleih Wriezen
Mit Anlegestelle, Kanuverleih und Biwakplatz. Hier gibt es Touren für Anfänger und Fortgeschrittene mit zahlreichen Serviceangeboten.
Kunst im Oderbruch
Im Oderbruch haben sich zahlreiche Künstler niedergelassen. Sie schätzen das ländliche Flair, die Ruhe,
eine gewisse Abgeschiedenheit und die unnachahmliche Landschaft im und um das Oderbruch herum. Eine Auswahl der Künstler
finden Sie im KULTURLADEN unter www.kunst-im-oderbruch.de
Schloss Gusow
Das Schloss beherbergt unter anderem eine Zinnfigurenausstellung, die in zahlreiche Dioramen, Szenen aus der
Zeit der Dinosaurier über das Mittelalter bis ins Jahr 1989 darstellen.
Zahlreichen Sachzeugen wie Möbel, Gemälde, Grafiken, Gebrauchsgegenstände, Bekleidungen, Urkunden, Bücher,
Porzellane, Gläser, Uniformen, Waffen und militärische Ausrüstungsgegenstände, geben Einblicke in die
historische Entwicklung insbesondere von Brandenburg-Preußen von 1871 bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Schloss Neuhardenberg Der ehemalige Familiensitz der Hardenbergs in Brandenburg. Heute ist es Heimstätte von wechselnden Ausstellungen und dient auch als Theaterkulisse. Im Schloss finden zahlreiche Events statt. Nähere Auskünfte finden Sie auf der Internetseite des Schlosses.
Letschiner Heimatstuben
Die ständige Ausstellung vermittelt die Entwicklung des Oderbruchdorfes bis ins 20. Jahrhundert. Das Fontane-Zimmer ist
der besonderen Beziehung Theodor Fontanes zu Letschin gewidmet. Weiterhin gibt gibt es eine kleine Galerie mit
wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, vorrangig aus der Oderregion.
Gedenkstätte Seelower Höhen
Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden.
Im Winter und Frühjahr starben bei den Kämpfen um die Brückenköpfe und bei der "Schlacht um die Seelower
Höhen" mehr als 100 000 Soldaten unterschiedlicher Nationen.
In Einheit von Erinnern, Mahnen und Gedenken stellt dieser Ort heute eine wichtige Begegnungsstätte dar.
Klosterruine Altfriedland Das Zisterzienser-Nonnenkloster im spätmittelalterlichen bis frühgotischem Baustil wurde um 1230 gegründet und der Jungfrau Maria geweiht. Sehenswert sind u.a. das Refektorium mit Sternrippengewölbe und die Reste des Kreuzganges mit Kreuzgewölbe. Führungen werden durch den Kulturförderverein Kloster Altfriedland e.V. (Tel. 033476-60977) angeboten.
Fort Gorgast Erbaut 1883 -1889 ist das Fort Gorgast das besterhaltenste Außenfort der einstigen preußischen Festung Küstrin.
Oderlandmuseum
Das Oderlandmuseum in Bad Freinwalde gehört zu den ältesten Museen des Landes Brandenburg (gegr. 1889). Seit 1952 ist es
unmittelbar am Markt im Loebenschen Freihaus untergebracht, einem der schönsten Häuser aus dem
18. Jahrhundert in der Stadt.
Die Ausstellung befasst sich mit der Besiedlungsgeschichte des Oderbruchs, dessen Trockenlegung im
18. Jahrhundert, welche das Landschaftsbild wesentlich veränderte und
der Geschichte der Stadt Bad Freienwalde als ältestem Kur- und Badeort der Mark Brandenburg.
Das Oderlandmuseum beherbergt außerdem eine Präsenzbibliothek und ein Archiv mit Schrift-
und Bildquellen zur Regionalgeschichte des Oderlandes.
Haus der Naturpflege
Der parkähnliche "Mini-Botanische-Garten" wurde als öffentlich zugänglicher Schau- und
Lehrgarten vom Naturschutzaktivistenehepaar Kretschmann gegründet. Er beherbergt über 1000 verschiedene Pflanzenarten
in teils stattlichen Exemplaren. Verschiedene Landschafts- und Gartentypen gehen ineinander über und zeigen,
welcher Spielraum zur Verfügung steht, um Grundstücke naturnah zu gestalten.
Im Zentrum des Gartens steht ein Blockhaus, das als Naturschutzmuseum genutzt wird.
Ausstellung und Gedenkstätte Albrecht Daniel Thaer in Möglin
Die seit 2009 in einem Neubau untergebrachte Ausstellung informiert über Leben und Wirken des Mediziners,
Staatsmannes und Agrarwissenschaftlers Albrecht Daniel Thaer (1752-1828). Er gilt als einer der Begründer der
Landwirtschaftswissenschaft.
1804 wechselte er in preußische Dienste. Im selben Jahr wurde ihm das Gut Möglin als erste deutsche
landwirtschaftliche Akademie (Landwirtschaftliche Akademie Möglin) zur Verfügung gestellt. Sie hieß ab 1819
"Königlich Preußische Akademie des Landbaus". Hier entwickelte er seine "Grundsätze der
rationellen Landwirtschaft", mit denen er zum Gründer der deutschen Agrarwissenschaft wurde. Er lebte und
arbeitete bis zu seinem Tode im Jahre 1828 in seiner Akedemie.
Storchenmuseum Rathsdorf/Altgaul
Der Storchenturm ist ein ehemaliger "Märkischer Brennofen". Seit seiner Stilllegung vor
rund 100 Jahren brüten dort Storchenpaare.
Der Bau enthält ein kleines Storchenmuseum, das über Lebensweise, Verbreitungsgebiet, Flugrouten
und Gefährdungen des Weißstorches informiert.
Das Museum ist für Familien, Kindergartengruppen und Schulklassen gut geeignet. Anschaulich wird hier
Wissen über das Verhalten und den Lebensraum des beliebten Großvogels vermittelt.
Schiffshebewerk Niederfinow
Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands und überwindet
einen Höhenunterschied von 36 Metern. Es ist ein geschütztes Industriedenkmal und trägt den
Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland". Das Denkmal kann besichtigt werden.
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann das Bauwerk auch per Schiff durchfahren.
Grabkolonnaden und Musenhof in Kunersdorf
In Kunersdorf (Ortsteil von Bliesdorf) wurde der Schlosspark, der 1824 nach Plänen von Peter Joseph Lenné
gestaltet wurde, nach der Totalzerstörung im Jahr 1945 als Landschaftspark rekonstruiert.
Im ehemaligen Schloss, das von der berühmten Gutsherrin Helene Charlotte von Friedland
bewirtschaftet wurde, schrieb der Dichter Adelbert von Chamisso sein Werk Peter Schlemihls
wundersame Geschichte. Der Friedhof mit den Grabkolonnaden derer von Lestwitz und Itzenplitz
mit neun jeweils durch dorische Säulenpaare getrennten Nischen unter durchlaufendem Gesims ist
bestückt mit Stelen, Reliefs und Marmorurnen der Bildhauer Johann Gottfried Schadow, Christian
Daniel Rauch und Christian Friedrich Tieck.
Zum Musenhof gehören neben einer ständigen kulturhistorischen Ausstellung zum Thema: "Kunersdorf und
die Frauen von Friedland" ein literarisches Zentrum. Der Garten des Musenhofes ist heute Teil des
Gesamtensembles, das mit zahlreichen Plastiken der Bildhauer Horst Engelhardt, Silvia Hagen, Hella Horstmeier,
Michael Klein, Roland Rother, Erika Stürmer-Alex, Prof. Werner Stötzer und Erhard Thoms bestückt ist.
Oderbruchzoo Altreetz
Ein Kleinzoo, der 1984 als Schulzoo gegründet wurde. Das dem Zoo angegliederte Behindertendorf
ermöglicht es Behindertengruppen, einige Tage im engen Kontakt mit den Tieren zu verbringen.
Hiermit wird oft ein hoher therapeutischer Nutzen bei den Behinderten erzielt. Das Dorf wird auch von Schulklassen genutzt.
Derzeit werden rd. 300 Tiere in ca. 30 Arten auf rund zwei Hektar im Oderbruchzoo gehalten.
Bunker Harnekop
Er wurde als Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung (MfNV) der DDR gebaut.
Es handelt sich um ein dreigeschossiges Schutzbauwerk. Mit einer Fläche von über 7500 m² gehört
er zu den größten Bunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Die unterirdische Führungsstelle war die für
einen möglichen Krieg vorbereitete Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Vereins Baudenkmal Bunker Harnekop e. V.,
des Museums und auf WIKIPEDIA.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Region finden Sie u.a. auf der Internetseite www.tourismusinfo-wriezen.de unter Kunst & Kultur.
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